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  • WordPress-SEO automatisieren: Einstellungen, Plugins und Abläufe

    WordPress-SEO automatisieren: Einstellungen, Plugins und Abläufe

    WordPress nimmt Website-Betreibern viel Arbeit ab, erzeugt aber auch viele Adressen, die niemand bewusst angelegt hat: Archive für Kategorien, Schlagwörter, Autoren und Daten, Seiten für einzelne Bilder und Vorschauen. Mit den richtigen Einstellungen und ein paar automatischen Abläufen bleibt eine WordPress-Website trotzdem sauber.

    Die Grundeinstellungen

    Permalinks früh festlegen

    Die Struktur der Adressen sollte vor der Veröffentlichung der ersten Beiträge feststehen. Wer sie später ändert, ändert alle Adressen auf einmal – und braucht für jede alte Adresse eine funktionierende Weiterleitung. Prüfen Sie nach einer Änderung automatisch, ob alte Adressen wirklich auf die neuen zeigen.

    Sichtbarkeit für Suchmaschinen

    In den Einstellungen unter „Lesen“ gibt es die Option, Suchmaschinen von der Indexierung abzuhalten. Sie ist während der Entwicklung nützlich und nach dem Start einer der häufigsten Gründe, warum eine Website nicht gefunden wird. Eine automatische Prüfung auf noindex gehört deshalb zu jedem Ablauf.

    Ein SEO-Plugin einrichten

    Plugins wie Yoast SEO oder Rank Math erzeugen XML-Sitemaps, strukturierte Daten und Felder für Titel und Beschreibung. Wichtig sind vor allem diese Entscheidungen:

    • Welche Archive sollen in den Suchergebnissen erscheinen? Schlagwort-, Autoren- und Datumsarchive bieten oft wenig eigenen Inhalt.
    • Wie sieht die Vorlage für den Seitentitel aus? Eine falsche Vorlage erzeugt auf allen Seiten gleichzeitig unpassende Titel.
    • Werden Seiten für einzelne Bilder (Anhangseiten) auf die Bilddatei weitergeleitet? Seit WordPress 6.4 sind sie bei neuen Installationen standardmäßig abgeschaltet.

    Was sich automatisieren lässt

    • Updates: Automatische Updates für WordPress, Themes und Plugins – mit einer Sicherung davor.
    • Sicherungen: Tägliche Backups von Dateien und Datenbank, außerhalb des eigenen Servers gespeichert.
    • Bilder: Plugins, die Bilder beim Hochladen verkleinern und in moderne Formate umwandeln.
    • Search Console: Mit dem Plugin Site Kit von Google lassen sich Daten direkt im Dashboard anzeigen.
    • Defekte Links: Regelmäßige Crawls finden Links auf gelöschte Seiten.

    Beispiel: eine automatische Prüfung nach Updates

    Ein einfacher Ablauf für kleine WordPress-Websites: Jeden Montag laufen die automatischen Updates, danach folgt eine Sicherung, und eine Stunde später prüft ein Crawl die zehn wichtigsten Seiten. Er vergleicht Statuscode, Titel, noindex-Angaben und die Zahl der strukturierten Daten mit der Vorwoche. Weicht etwas ab, kommt eine E-Mail – mit der Liste der Seiten und dem Hinweis, welches Update zeitlich passt.

    Typische WordPress-Fehler

    • Die Beispielseite und der erste Beitrag „Hallo Welt!“ bleiben nach dem Start online.
    • Das Theme gibt den Namen der Website als zweite H1-Überschrift aus.
    • Kategorien sind unter zwei Adressen erreichbar, weil die Permalink-Struktur die Kategorie enthält.
    • Nach einem Plugin-Wechsel bleiben alte Weiterleitungen oder doppelte strukturierte Daten zurück.

    Fazit

    Eine WordPress-Website lässt sich mit wenigen Einstellungen und einigen automatischen Abläufen gut im Griff behalten. Entscheidend ist, die Standardwerte bewusst zu prüfen und nach jeder größeren Änderung automatisch zu kontrollieren. Eine vollständige Liste der Prüfungen finden Sie in unserer Checkliste für das technische SEO-Audit.

  • SEO-Tools im Vergleich: 10 Werkzeuge für die Automatisierung

    SEO-Tools im Vergleich: 10 Werkzeuge für die Automatisierung

    Für SEO-Automatisierung braucht niemand zehn Abonnements. Viele Aufgaben lassen sich mit kostenlosen Werkzeugen erledigen, für andere lohnt sich ein bezahltes Programm. In diesem Vergleich stellen wir zehn Werkzeuge vor und zeigen, wofür sie sich eignen.

    WerkzeugEinsatzKosten
    Google Search ConsoleSuchleistung, Indexierungkostenlos
    PageSpeed InsightsLadezeit, Core Web Vitalskostenlos
    Looker StudioBerichtekostenlos
    Screaming Frog SEO SpiderCrawlingkostenlos bis 500 URLs, sonst Lizenz
    SitebulbCrawling mit Auswertungkostenpflichtig, Testphase
    Ahrefs Webmaster ToolsAudit, Backlinkskostenlos für eigene Websites
    SemrushKeywords, Wettbewerb, Auditkostenpflichtig, eingeschränkt kostenlos
    SistrixSichtbarkeit, Keywordskostenpflichtig, Testphase
    Yoast SEOWordPress: Metadaten, Sitemapskostenlos, Premium-Version
    Rank MathWordPress: Metadaten, Schemakostenlos, Pro-Version

    Kostenlose Grundausstattung

    1. Google Search Console

    Die Search Console ist die wichtigste Datenquelle überhaupt: Klicks, Impressionen und Positionen direkt von Google, dazu Berichte zur Indexierung. Über die Programmierschnittstelle lassen sich die Daten automatisch abrufen.

    2. PageSpeed Insights

    PageSpeed Insights misst die Ladezeit mit Lighthouse und zeigt, wenn vorhanden, Felddaten echter Besucher. Auch hier gibt es eine Schnittstelle für regelmäßige Messungen.

    3. Looker Studio

    Mit Looker Studio entstehen Berichte, die sich selbst aktualisieren. Die Verbindung zur Search Console ist mit wenigen Klicks eingerichtet.

    Crawler

    4. Screaming Frog SEO Spider

    Der SEO Spider läuft auf dem eigenen Rechner und prüft Statuscodes, Titel, Weiterleitungen und vieles mehr. Die kostenlose Version reicht für kleine Websites bis 500 URLs.

    5. Sitebulb

    Sitebulb ist ebenfalls ein Crawler, legt aber mehr Wert auf verständliche Auswertungen und Prioritäten. Für Einsteiger ist das oft leichter zu lesen.

    6. Ahrefs Webmaster Tools

    Für verifizierte eigene Websites bietet Ahrefs Webmaster Tools ein kostenloses Audit und einen Überblick über eingehende Links.

    Keyword- und Wettbewerbsdaten

    7. Semrush

    Semrush liefert Suchvolumen, Wettbewerbsanalysen und ein Website-Audit in einem Paket. Ein eingeschränktes kostenloses Konto reicht für erste Tests.

    8. Sistrix

    Sistrix ist im deutschsprachigen Raum verbreitet und bekannt für seinen Sichtbarkeitsindex, mit dem sich die Entwicklung einer Domain über Jahre verfolgen lässt.

    WordPress-Plugins

    9. Yoast SEO

    Yoast SEO erzeugt Sitemaps, strukturierte Daten und Felder für Titel und Beschreibung. Für die meisten kleinen WordPress-Websites reicht die kostenlose Version.

    10. Rank Math

    Rank Math bietet einen ähnlichen Funktionsumfang mit mehr Einstellungen für strukturierte Daten bereits in der kostenlosen Version.

    Welche Kombination passt?

    • Für den Anfang: Search Console, PageSpeed Insights, Looker Studio und ein SEO-Plugin.
    • Für regelmäßige technische Prüfungen: zusätzlich ein Crawler.
    • Für Wettbewerbsanalysen: ein bezahltes Werkzeug wie Semrush oder Sistrix.

    Fazit

    Das beste Werkzeug ist das, dessen Ergebnisse Sie tatsächlich nutzen. Beginnen Sie mit den kostenlosen Quellen, automatisieren Sie den Abruf der Daten und ergänzen Sie bezahlte Werkzeuge erst, wenn eine konkrete Aufgabe es verlangt. Wie die Werkzeuge in einen festen Ablauf passen, zeigt der Leitfaden zum SEO automatisieren.

  • KI für SEO: Was heute funktioniert – und was nicht

    KI für SEO: Was heute funktioniert – und was nicht

    Kaum ein Thema hat die Suchmaschinenoptimierung in den letzten Jahren so verändert wie künstliche Intelligenz. Sprachmodelle schreiben Texte, fassen Daten zusammen und schlagen Strukturen vor. Gleichzeitig zeigt Google selbst KI-Zusammenfassungen über den Suchergebnissen. Was bedeutet das für kleine Unternehmen? Dieser Beitrag trennt, was heute verlässlich funktioniert, von dem, was mehr Risiko als Nutzen bringt.

    Was Google zu KI-Inhalten sagt

    Google bewertet Inhalte nach ihrer Qualität, nicht nach der Art ihrer Entstehung. Ein mit KI-Hilfe geschriebener Text ist nicht automatisch schlecht. Werden aber in großer Zahl Seiten erzeugt, die vor allem Suchmaschinen bedienen sollen und Lesern wenig bieten, wertet Google das als Spam – egal, ob ein Mensch oder eine Maschine sie geschrieben hat.

    Wo KI heute gut hilft

    • Suchanfragen gruppieren: Hunderte Suchbegriffe nach Thema und Suchabsicht sortieren.
    • Entwürfe für Meta-Descriptions: Vorschläge auf Basis des tatsächlichen Seiteninhalts, die ein Mensch prüft.
    • Berichte zusammenfassen: Aus Zahlen der Search Console eine verständliche Erklärung machen.
    • Strukturierte Daten vorbereiten: Einen ersten JSON-LD-Entwurf erzeugen, der anschließend geprüft wird.
    • Alternativtexte vorschlagen: Beschreibungen für Bilder, die ein Mensch kontrolliert und ergänzt.

    Wo Vorsicht nötig ist

    • Erfundene Fakten: Sprachmodelle formulieren auch dann überzeugend, wenn sie falsch liegen. Preise, Zahlen und rechtliche Aussagen müssen immer geprüft werden.
    • Gleichförmige Texte: Viele Seiten nach demselben Muster wirken austauschbar und bieten keinen eigenen Mehrwert.
    • Datenschutz: Kundendaten und interne Informationen gehören nicht in öffentliche KI-Dienste. Achten Sie auf die Bedingungen des Anbieters und die Vorgaben der DSGVO.
    • Kosten ohne Kontrolle: Bei Schnittstellen, die nach Nutzung abrechnen, gehört eine feste Obergrenze dazu.

    KI in der Suche: Was sich für Websites ändert

    Wenn Google eine Antwort direkt über den Suchergebnissen zusammenfasst, klicken manche Nutzer seltener. Für einfache Faktenfragen kann das Klicks kosten. Für Themen, bei denen Menschen eine Entscheidung treffen, vergleichen oder Hilfe suchen, bleiben gute Inhalte mit eigener Erfahrung und klarer Struktur wertvoll – sie werden auch in den Zusammenfassungen als Quelle genannt.

    Beispiel: Suchanfragen gruppieren

    Eine Liste von 400 Suchanfragen aus der Search Console lässt sich in wenigen Minuten von einem Sprachmodell nach Themen ordnen. Das Ergebnis ist meist gut, aber nicht fehlerfrei: Markennamen werden manchmal als allgemeine Begriffe behandelt, und ähnliche Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung landen in derselben Gruppe. Deshalb gehört zu jeder Gruppierung eine kurze Kontrolle durch einen Menschen – und eine feste Regel für Sonderfälle wie Tippfehler beim Markennamen.

    Ein sicherer Ablauf mit KI

    1. KI erzeugt einen Vorschlag auf Basis echter Daten der Website.
    2. Eine Regelprüfung kontrolliert Länge, Form und verbotene Inhalte.
    3. Ein Mensch prüft und gibt frei.
    4. Die Änderung wird mit Datum festgehalten und später gemessen.

    Fazit

    KI ist ein starkes Werkzeug für Routinearbeit in der Suchmaschinenoptimierung – als Assistent, nicht als Autopilot. Wer Vorschläge prüft, Fakten kontrolliert und Ergebnisse misst, spart Zeit, ohne Qualität zu verlieren. Welche Werkzeuge dabei helfen, zeigt unser Vergleich von SEO-Tools.

  • Bilder für SEO optimieren: Größe, Format und Alt-Text

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    Bilder machen Inhalte verständlich – und sie sind auf vielen Websites der größte Grund für lange Ladezeiten. Gleichzeitig sind sie für Suchmaschinen schwer zu lesen: Ohne Text drumherum weiß Google nur ungefähr, was ein Bild zeigt. Diese Anleitung erklärt, wie Sie Bilder in Größe, Format und Beschreibung so vorbereiten, dass sie schnell laden und richtig verstanden werden.

    Abmessung und Dateigröße sind zwei verschiedene Dinge

    Die Abmessung ist die Zahl der Pixel in Breite und Höhe, etwa 4000 × 3000 Pixel. Die Dateigröße ist das Gewicht der Datei, etwa 3,4 MB. Ein Foto direkt aus der Kamera hat oft beides im Übermaß. Wird es auf der Website nur 800 Pixel breit angezeigt, lädt der Browser trotzdem die volle Datei – und der Besucher wartet.

    Die Regel ist einfach: Liefern Sie Bilder nicht größer aus, als sie angezeigt werden – mit Reserve für hochauflösende Bildschirme. Für ein Bild, das 800 Pixel breit dargestellt wird, reichen meist Varianten mit 800 und 1600 Pixeln Breite.

    Balkendiagramm: Klicks aus der Google-Suche von Januar bis Juni, mit Anstieg im April
    Diagramm (1200 × 628 px)

    Das passende Format

    • WebP und AVIF: Moderne Formate mit deutlich kleineren Dateien bei gleicher Qualität. Alle aktuellen Browser unterstützen sie.
    • JPEG: Für Fotos weiterhin geeignet, wenn moderne Formate nicht möglich sind.
    • PNG: Für Grafiken mit Transparenz oder scharfen Kanten – für Fotos fast immer zu schwer.
    • SVG: Für Logos und Symbole, die bei jeder Größe scharf bleiben sollen.
    SEO automatisieren SEO Tools SEO Automatisierung Bilder SEO

    Mehrere Größen mit srcset

    Mit dem Attribut srcset bietet eine Seite dasselbe Bild in mehreren Breiten an, und der Browser wählt die passende Variante für den Bildschirm. WordPress erzeugt diese Varianten beim Hochladen automatisch, solange das Bild über die Mediathek eingebunden wird.

    Breite und Höhe angeben

    Steht im HTML die Breite und Höhe eines Bildes, kann der Browser den Platz reservieren, bevor das Bild geladen ist. Fehlen die Angaben, springt der Text nach unten, sobald das Bild erscheint. Diese Verschiebung misst der Wert CLS, mehr dazu im Beitrag Core Web Vitals verbessern.

    Aufgeklappter Laptop auf einem Sofa, der ein Dashboard mit Diagrammen zeigt

    Lazy Loading – aber nicht überall

    Mit loading=“lazy“ lädt der Browser Bilder erst, wenn sie in die Nähe des sichtbaren Bereichs kommen. Das spart Daten bei langen Seiten. Das wichtigste Bild im ersten Bildschirm sollte dagegen sofort laden, sonst erscheint der Hauptinhalt später.

    Alternativtexte richtig schreiben

    Der Alternativtext beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Er wird von Screenreadern vorgelesen und hilft Suchmaschinen, das Bild einzuordnen.

    • Gut: „Balkendiagramm: Klicks aus der Google-Suche von Januar bis Juni, mit Anstieg im April“.
    • Schlecht: „IMG_2034“ oder „Bild“.
    • Ebenfalls schlecht: „SEO automatisieren SEO Tools SEO Automatisierung“ – eine Aufzählung von Suchbegriffen ist keine Beschreibung.
    • Dekorative Bilder: Reine Schmuckgrafiken erhalten ein leeres alt-Attribut, damit Screenreader sie überspringen.

    Dateinamen

    Ein beschreibender Dateiname hilft ein wenig bei der Einordnung und viel bei der Pflege. Verwenden Sie Kleinbuchstaben und Bindestriche und verzichten Sie auf Leerzeichen, Umlaute und ß: „klicks-diagramm-halbjahr.webp“ statt „Klicks Übersicht Größe.PNG“.

    Text gehört nicht nur ins Bild

    Informationen, die nur in einer Grafik stehen, kann Google kaum lesen. Steht in einer Infografik eine wichtige Zahl oder Aussage, sollte sie zusätzlich im Text der Seite vorkommen.

    Infografik

    Bilder für Vorschauen und strukturierte Daten

    Für Artikel empfiehlt Google hochauflösende Bilder; für die Anzeige in Google Discover sollten sie mindestens 1200 Pixel breit sein. Für Vorschauen in sozialen Netzwerken hat sich ein Format von 1200 × 630 Pixeln etabliert. Wichtig ist, dass die angegebene Bildadresse tatsächlich erreichbar ist und das Bild zum Inhalt passt.

    Übliche Größen im Überblick

    VerwendungEmpfohlene Größe
    Vorschaubild für soziale Netzwerke1200 × 630 px
    Beitragsbild im Blog1600×900
    Bild für Google Discovermindestens 1.200 Pixel Breite
    Produktfoto2000 * 2000 px
    Flyer zum Ausdrucken (Endformat)14,8 × 21 cm
    Übliche Bildgrößen im Überblick
    Vorschaubild mit dem Titel Bilder für SEO optimieren
    Vorschaubild im Format 1200*630
    Beitragsbild 1600 × 1000: Schreibtisch mit Laptop und Monitor

    Automatisch prüfen

    1. Bilder ohne Alternativtext und mit Dateinamen als Alternativtext finden.
    2. Dateien über einer festen Größe markieren, etwa 300 KB.
    3. Bilder finden, die deutlich größer ausgeliefert als angezeigt werden.
    4. Bilder ohne Breiten- und Höhenangabe auflisten.
    5. Prüfen, ob das Hauptbild im ersten Bildschirm verzögert geladen wird.

    Fazit

    Gute Bilder sind klein, beschreibend benannt und mit einem ehrlichen Alternativtext versehen. Die meisten Prüfungen lassen sich automatisieren – und weil Bilder auf fast jeder Seite vorkommen, ist der Effekt oft größer als bei jeder anderen technischen Verbesserung.

  • Strukturierte Daten prüfen und automatisch erzeugen

    Strukturierte Daten beschreiben den Inhalt einer Seite in einer Form, die Maschinen eindeutig verstehen: Das ist ein Artikel, geschrieben von dieser Organisation; das ist ein Produkt mit diesem Preis; das ist der Weg von der Startseite zu dieser Unterseite. Google nutzt diese Angaben, um Inhalte einzuordnen und in manchen Fällen erweiterte Suchergebnisse anzuzeigen.

    Das richtige Format

    Google empfiehlt JSON-LD: einen Block im Quelltext, der unabhängig vom sichtbaren HTML steht. Er lässt sich leicht erzeugen, prüfen und ändern, ohne das Layout anzufassen. Die verwendeten Typen und Eigenschaften stammen aus dem Vokabular von schema.org.

    Die wichtigsten Typen für kleine Websites

    • Organization: Name, Logo und Kontaktdaten des Unternehmens, meist auf der Startseite.
    • WebSite: Name der Website.
    • BreadcrumbList: Der Pfad von der Startseite zur aktuellen Seite.
    • Article: Titel, Autor, Veröffentlichungs- und Änderungsdatum sowie ein Bild für Ratgeberbeiträge.
    • Product: Name, Bild, Preis, Verfügbarkeit und Bewertungen für Produktseiten.
    • LocalBusiness: Adresse, Öffnungszeiten und Telefonnummer für Unternehmen mit Standort.

    Die wichtigste Regel: nur sichtbare Inhalte

    Strukturierte Daten müssen beschreiben, was Besucher auf der Seite sehen. Fragen und Antworten, die nur im Quelltext stehen, Bewertungen, die es auf der Seite nicht gibt, oder Preise, die vom angezeigten Preis abweichen, verstoßen gegen die Richtlinien von Google. Im schlimmsten Fall folgt eine manuelle Maßnahme, und die Website verliert ihre erweiterten Suchergebnisse.

    Auch eigene Bewertungen sind ein Sonderfall: Bewertungen, die ein Unternehmen über sich selbst auf der eigenen Website auszeichnet, zeigt Google bei Organisationen und lokalen Unternehmen nicht als Sterne an.

    Was sich geändert hat

    Nicht jede Auszeichnung führt noch zu einem besonderen Suchergebnis. Seit 2023 zeigt Google FAQ-Ergebnisse nur noch für bekannte, vertrauenswürdige Websites von Behörden und aus dem Gesundheitsbereich, und Anleitungen (HowTo) werden gar nicht mehr erweitert dargestellt. Die Auszeichnung schadet nicht, solange sie korrekt ist – sie bringt aber für die meisten Websites keinen sichtbaren Vorteil mehr.

    Automatisch erzeugen

    Content-Management-Systeme erzeugen viele strukturierte Daten selbst. In WordPress übernimmt das meist ein SEO-Plugin, das für jede Seite einen zusammenhängenden Block aus Website, Seite, Organisation und Artikel ausgibt. Ergänzungen wie Produktdaten kommen oft aus dem Shop-Plugin. Prüfen Sie, dass nicht zwei Plugins dieselben Angaben doppelt und widersprüchlich ausgeben.

    Automatisch prüfen

    1. Den Rich-Results-Test von Google für einzelne Seiten nutzen.
    2. Mit dem Schema Markup Validator allgemeine Fehler im Vokabular finden.
    3. In der Search Console die Berichte zu erweiterten Suchergebnissen beobachten.
    4. Nach jedem Theme- oder Plugin-Update eine Stichprobe prüfen, weil Vorlagen sich ändern.
    5. Bei einem Crawl automatisch vergleichen, ob ausgezeichnete Inhalte wie Preise oder Fragen auch im sichtbaren Text stehen.

    Fazit

    Strukturierte Daten sind wertvoll, wenn sie stimmen, und riskant, wenn sie mehr versprechen als die Seite zeigt. Automatisieren Sie die Erzeugung mit Vorlagen und die Prüfung mit regelmäßigen Tests. Welche weiteren Prüfungen in ein technisches Audit gehören, zeigt unsere Checkliste.

  • Core Web Vitals verbessern: LCP, INP und CLS verständlich erklärt

    Schreibtisch mit Laptop und Monitor

    Die Core Web Vitals sind drei Messwerte, mit denen Google die Nutzererfahrung beim Laden und Bedienen einer Seite bewertet. Sie fließen in die Bewertung der Seitenerfahrung ein. Ein schlechter Wert allein wirft eine gute Seite nicht aus den Suchergebnissen, aber bei vergleichbaren Inhalten kann er den Unterschied machen – und er wirkt sich direkt darauf aus, ob Besucher bleiben.

    Die drei Werte im Überblick

    LCP – Largest Contentful Paint

    Der LCP misst, wann das größte sichtbare Element im ersten Bildschirm geladen ist, meist ein Bild oder eine große Überschrift. Als gut gilt ein Wert von höchstens 2,5 Sekunden.

    INP – Interaction to Next Paint

    Der INP misst, wie schnell die Seite sichtbar auf Eingaben reagiert, etwa auf einen Klick oder eine Eingabe in ein Formular. Gut sind höchstens 200 Millisekunden. Der INP hat im März 2024 den früheren Wert FID abgelöst.

    CLS – Cumulative Layout Shift

    Der CLS misst, wie stark sich Inhalte beim Laden unerwartet verschieben. Gut ist ein Wert von höchstens 0,1. Typische Ursache sind Bilder ohne Größenangabe, nachgeladene Werbung oder Schriften, die spät ausgetauscht werden.

    Labordaten und Felddaten

    Es gibt zwei Arten von Messwerten. Labordaten entstehen, wenn ein Werkzeug wie Lighthouse die Seite unter festen Bedingungen lädt. Sie sind sofort verfügbar und gut zum Testen. Felddaten stammen von echten Besuchern mit Chrome und werden im Chrome UX Report gesammelt. Google bewertet die Seitenerfahrung anhand der Felddaten, und zwar am 75. Perzentil: Drei von vier Besuchen müssen den Grenzwert erreichen.

    Kleine Websites haben oft zu wenig Besucher, um Felddaten zu erhalten. Dann bleiben nur die Labordaten – sie zeigen die Richtung, aber nicht den tatsächlichen Wert für echte Nutzer.

    Die häufigsten Ursachen und Lösungen

    • Große Bilder: Bilder in passender Größe ausliefern, moderne Formate wie WebP oder AVIF nutzen und mit srcset verschiedene Größen anbieten.
    • Lazy Loading am falschen Bild: Das Hauptbild im ersten Bildschirm darf nicht verzögert geladen werden, sonst steigt der LCP.
    • Blockierende Skripte und Stylesheets: Nicht benötigte Dateien entfernen, Skripte verzögert laden.
    • Fehlende Bildgrößen: Breite und Höhe im HTML angeben, damit der Browser den Platz reserviert.
    • Langsamer Server: Eine lange Antwortzeit des Servers verzögert alle anderen Werte.

    Automatisch messen

    Mit der Programmierschnittstelle von PageSpeed Insights lassen sich Labordaten und – wenn vorhanden – Felddaten für wichtige Seiten regelmäßig abrufen. Sinnvoll ist eine wöchentliche Messung der Startseite und der meistbesuchten Seiten, getrennt nach Mobilgerät und Desktop. Werte schwanken von Messung zu Messung; achten Sie deshalb auf Trends statt auf einzelne Ergebnisse.

    Fazit

    Die Core Web Vitals sind messbar, verständlich und gut automatisierbar. Beginnen Sie mit den Seiten, die die meisten Besucher haben, und mit den Ursachen, die viele Seiten gleichzeitig betreffen – oft sind es die Bilder. Wie Sie Bilder richtig vorbereiten, zeigt der Beitrag Bilder für SEO optimieren.

  • Technisches SEO-Audit automatisieren: Die Checkliste für 2024

    Technisches SEO-Audit automatisieren: Die Checkliste für 2024

    Stand: November 2026

    Ein technisches SEO-Audit prüft, ob Suchmaschinen eine Website finden, lesen und richtig einordnen können. Früher war das ein großes Projekt, das einmal im Jahr stattfand. Heute lassen sich die meisten Prüfungen automatisieren und jede Woche wiederholen. Diese Checkliste zeigt, was ein automatisiertes Audit abdecken sollte – geordnet von den Grundlagen bis zu den Details.

    1. Erreichbarkeit und Crawling

    • Liefert die robots.txt den Statuscode 200 und sperrt sie keine wichtigen Bereiche, etwa CSS- oder JavaScript-Dateien?
    • Antworten alle wichtigen Seiten mit dem Statuscode 200?
    • Gibt es Serverfehler (5xx), die nur zeitweise auftreten?
    • Führen interne Links auf Seiten, die 404 liefern?

    2. Indexierbarkeit

    • Haben Seiten, die gefunden werden sollen, kein noindex – weder im HTML noch im HTTP-Header?
    • Zeigt das Canonical-Tag auf die Seite selbst oder bewusst auf eine andere Seite?
    • Zeigt ein Canonical auf eine Adresse, die weiterleitet oder nicht erreichbar ist?

    3. Doppelte Adressen

    Dieselbe Seite ist oft unter mehreren Adressen erreichbar: mit und ohne www, über http und https, mit und ohne Schrägstrich am Ende oder mit angehängten Parametern. Alle Varianten sollten mit einer dauerhaften Weiterleitung (301) auf eine Hauptadresse zeigen. Ein Audit prüft nicht nur die Startseite, sondern Stichproben aus allen Bereichen der Website.

    4. Weiterleitungen

    • Weiterleitungsketten: Jede Weiterleitung sollte direkt am Ziel ankommen, ohne Zwischenstationen.
    • Temporäre Weiterleitungen (302), die eigentlich dauerhaft sind.
    • Interne Links, die auf eine Weiterleitung zeigen statt direkt auf das Ziel.

    Wie Sie Weiterleitungen und 404-Fehler laufend überwachen, beschreiben wir ausführlich in einem eigenen Beitrag.

    5. Sitemaps

    • Ist die XML-Sitemap in der robots.txt angegeben und in der Search Console eingereicht?
    • Enthält sie nur Seiten, die mit 200 antworten, indexierbar sind und auf sich selbst als Canonical zeigen?
    • Fehlen wichtige Seiten?

    6. Mehrsprachigkeit

    Bei mehreren Sprachversionen prüft das Audit die hreflang-Angaben: Verweisen die Sprachversionen gegenseitig aufeinander, stimmen die Sprachcodes, und passt das lang-Attribut im HTML zur tatsächlichen Sprache der Seite?

    7. Ladezeit und Darstellung

    Die Core Web Vitals messen, wie schnell der Hauptinhalt erscheint, wie schnell die Seite auf Eingaben reagiert und ob sich das Layout beim Laden verschiebt. Was die einzelnen Werte bedeuten, erklärt der Beitrag Core Web Vitals verbessern.

    8. Strukturierte Daten

    Strukturierte Daten sollten fehlerfrei sein und nur beschreiben, was auf der Seite tatsächlich sichtbar ist. Mehr dazu im Beitrag Strukturierte Daten prüfen.

    9. Interne Verlinkung

    • Gibt es Seiten ohne eingehende interne Links?
    • Welche Seiten sind mehr als drei Klicks von der Startseite entfernt?
    • Werden interne Links mit nofollow versehen?

    10. Bilder

    Bilder ohne Alternativtext, zu große Dateien und fehlende Größenangaben gehören zu den häufigsten Funden. Eine eigene Anleitung finden Sie im Beitrag Bilder für SEO optimieren.

    Vom Audit zum Ablauf

    Ein Audit ist nur dann nützlich, wenn aus den Funden Aufgaben werden. Sortieren Sie die Ergebnisse nach Wirkung: Ein noindex auf einer Seite mit vielen Besuchern ist dringender als ein fehlender Alternativtext. Und achten Sie auf gemeinsame Ursachen – zwanzig ähnliche Fehler stammen oft aus einer einzigen Einstellung. Wie das Audit in den gesamten Ablauf passt, zeigt der Leitfaden zum SEO automatisieren.

  • Interne Verlinkung automatisieren: Prüfungen, Vorschläge, Grenzen

    Interne Links sind die Wege, über die Besucher und Suchmaschinen eine Website erkunden. Sie helfen Google, neue Seiten zu finden, zeigen, welche Seiten zusammengehören, und verteilen Gewicht von starken auf schwächere Seiten. Bei wenigen Seiten lässt sich das von Hand pflegen. Sobald eine Website wächst, entstehen Lücken – und genau dort hilft Automatisierung.

    Was sich automatisch prüfen lässt

    • Verwaiste Seiten: Seiten, auf die kein interner Link zeigt. Sie sind oft nur über die Sitemap erreichbar.
    • Klicktiefe: Seiten, die erst nach vier oder mehr Klicks von der Startseite erreichbar sind.
    • Links auf Weiterleitungen: Interne Links sollten direkt auf die endgültige Adresse zeigen, nicht auf eine alte URL, die weiterleitet.
    • Links auf nicht indexierbare Seiten: Viele Links auf Seiten mit noindex sind ein Hinweis auf eine falsche Struktur.
    • Interne Links mit nofollow: Innerhalb der eigenen Website ist nofollow fast nie sinnvoll.
    • Ungünstige Ankertexte: Linktexte wie „hier klicken“ sagen weder Besuchern noch Suchmaschinen, wohin der Link führt.

    Mehr zu diesen und weiteren Prüfungen lesen Sie hier.

    Automatische Linkvorschläge

    Software kann vorschlagen, welche Seiten miteinander verlinkt werden sollten, etwa weil sie dasselbe Thema behandeln oder weil eine wichtige Seite kaum eingehende Links hat. Plugins, die Links vollautomatisch in Texte einfügen, sind dagegen riskant: Sie setzen oft zu viele Links, wählen unpassende Ankertexte oder verlinken Begriffe in falschem Zusammenhang.

    Ein sinnvoller Ablauf

    1. Die Website crawlen und alle internen Links mit Ziel und Ankertext speichern.
    2. Verwaiste und tiefe Seiten markieren und nach ihrer Bedeutung sortieren.
    3. Links auf Weiterleitungen durch direkte Links ersetzen.
    4. Für wichtige Seiten mit wenigen Links passende Quellseiten vorschlagen lassen.
    5. Vorschläge prüfen, Links von Hand setzen und nach dem nächsten Crawl kontrollieren.

    Beispiel: eine verwaiste Seite finden

    Ein Crawl zeigt eine Anleitung, die seit Monaten in der Sitemap steht, aber von keiner anderen Seite verlinkt wird. Besucher finden sie nur über die Suche, und auch Google besucht sie seltener als andere Seiten. Die Lösung sind zwei oder drei Links aus thematisch passenden Beiträgen, mit einem Ankertext, der das Thema der Anleitung beschreibt. Beim nächsten Crawl prüft das System automatisch, ob die Seite jetzt eingehende Links hat.

    Grenzen der Automatisierung

    Ob ein Link für Leser hilfreich ist, kann Software nur schätzen. Ein Link, der thematisch passt, kann an einer bestimmten Stelle im Text trotzdem stören. Die Prüfung lässt sich gut automatisieren, die Entscheidung über einzelne Links sollte beim Menschen bleiben.

    Fazit

    Automatische Prüfungen finden verwaiste Seiten, Umwege über Weiterleitungen und schwache Ankertexte zuverlässig. Wer die Ergebnisse regelmäßig abarbeitet, hält die Struktur seiner Website sauber. Wie die interne Verlinkung in die gesamte Automatisierung passt, zeigt der Leitfaden zum SEO automatisieren.

  • SEO-Reporting automatisieren mit der Google Search Console

    SEO-Reporting automatisieren mit der Google Search Console

    Ein SEO-Bericht soll eine einfache Frage beantworten: Wird die Website in der Suche besser oder schlechter gefunden – und warum? Wer diesen Bericht jeden Monat von Hand aus Tabellen zusammenbaut, verliert nicht nur Zeit, sondern oft auch die Vergleichbarkeit. Mit den Daten der Google Search Console lässt sich das Reporting fast vollständig automatisieren.

    Welche Kennzahlen in den Bericht gehören

    • Klicks: Wie oft Nutzer aus der Google-Suche auf Ihre Website gekommen sind.
    • Impressionen: Wie oft eine Ihrer Seiten in den Suchergebnissen angezeigt wurde.
    • Klickrate (CTR): Klicks geteilt durch Impressionen.
    • Durchschnittliche Position: Die mittlere Platzierung, gewichtet nach Impressionen.

    Die durchschnittliche Position ist die Kennzahl, die am häufigsten falsch gelesen wird. Erscheint eine Seite neu für viele Suchanfragen auf hinteren Plätzen, sinkt der Durchschnitt – obwohl die Sichtbarkeit gestiegen ist. Lesen Sie die Position deshalb immer zusammen mit den Impressionen.

    Die Datenquelle verstehen

    Die Search Console stellt ihre Daten mit einigen Tagen Verzögerung bereit. Die jüngsten Tage gelten zunächst als vorläufig und können sich noch ändern. Ein automatischer Bericht sollte deshalb nur abgeschlossene Tage vergleichen und vorläufige Werte als solche kennzeichnen.

    Achten Sie außerdem auf die Art der Property. Eine Domain-Property umfasst alle Varianten Ihrer Website, eine URL-Präfix-Property nur genau eine. Wer beide mischt, vergleicht unterschiedliche Datenmengen.

    So ist ein automatischer Bericht aufgebaut

    1. Gesamtentwicklung der letzten 28 Tage im Vergleich zu den 28 Tagen davor.
    2. Für saisonale Geschäfte zusätzlich der Vergleich mit dem Vorjahr.
    3. Die Seiten mit den größten Gewinnen und Verlusten an Klicks.
    4. Die wichtigsten Suchanfragen und ihre Entwicklung.
    5. Neue technische Probleme seit dem letzten Bericht.
    6. Erledigte Aufgaben und Änderungen mit Datum, damit Effekte zugeordnet werden können.

    Beispiel: ein Monatsbericht auf einer Seite

    Ein guter Monatsbericht passt auf eine Bildschirmseite. Oben stehen die vier Kennzahlen mit dem Vergleich zum Vormonat. Darunter folgen die fünf Seiten mit den größten Veränderungen, jeweils mit einer kurzen Erklärung: „Neuer Ratgeber seit dem 12. veröffentlicht“, „Titel am 3. geändert“ oder „saisonaler Rückgang wie im Vorjahr“. Am Ende stehen neue technische Probleme und die erledigten Aufgaben. Wer den Bericht liest, sollte in zwei Minuten wissen, was passiert ist und was als Nächstes zu tun ist.

    Typische Fehler im Reporting

    • Zeiträume unterschiedlicher Länge oder mit unterschiedlich vielen Wochenenden vergleichen.
    • Die Summe aller Suchanfragen mit der Gesamtzahl der Klicks gleichsetzen. Seltene Suchanfragen blendet Google aus Datenschutzgründen aus, deshalb ist die Summe kleiner.
    • Einzelne Tage überbewerten. Schwankungen von Tag zu Tag sind normal.
    • Keine Notizen zu Änderungen führen. Ohne sie lässt sich ein Rückgang kaum erklären.

    Umsetzung ohne Programmierung

    Der einfachste Weg ist eine Verbindung der Search Console mit Looker Studio, dem kostenlosen Berichtswerkzeug von Google. Damit entsteht ein Bericht, der sich täglich selbst aktualisiert. Wer die Daten länger als 16 Monate behalten möchte, sollte sie zusätzlich regelmäßig über die Programmierschnittstelle in eine eigene Datenbank oder Tabelle exportieren.

    Fazit

    Ein automatischer SEO-Bericht ist dann gut, wenn er jeden Monat nach derselben Methode entsteht und Veränderungen erklärt statt nur Zahlen zu zeigen. Er ist der Baustein „Messen“ im Kreislauf, den wir im Leitfaden zum SEO automatisieren beschreiben.

  • SEO automatisieren: 7 Dinge, die Sie heute automatisieren können

    Sie möchten SEO automatisieren, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? In diesem Beitrag stellen wir sieben Aufgaben vor, die Sie noch heute an Software übergeben können – ohne Programmierkenntnisse und mit kostenlosen Werkzeugen.

    1. Search-Console-Daten sichern

    Die Search Console speichert Daten nur für 16 Monate. Richten Sie einen regelmäßigen Export ein, damit Sie später auch längere Zeiträume vergleichen können.

    2. Einen wöchentlichen Crawl einrichten

    Ein Crawler prüft Ihre Website jede Woche auf Statuscodes, Titel und Weiterleitungen. So fallen neue Fehler auf, bevor sie Rankings kosten.

    3. Bei noindex und robots.txt alarmieren

    Eine versehentlich gesetzte noindex-Anweisung oder eine falsche Zeile in der robots.txt kann ganze Bereiche aus der Suche entfernen. Lassen Sie sich benachrichtigen, sobald sich diese Angaben ändern.

    4. Defekte Links melden

    Interne Links auf Seiten, die nicht mehr existieren, ärgern Besucher und verschwenden Crawling-Budget. Eine automatische Liste der defekten Links lässt sich in wenigen Minuten abarbeiten.

    5. Einen Monatsbericht erzeugen

    Ein automatischer Bericht mit Klicks, Impressionen und neuen Problemen spart jeden Monat Zeit und macht Entwicklungen sichtbar.

    Fazit

    Schon diese Aufgaben nehmen Ihnen viel Routine ab. Einen vollständigen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen gibt unser Leitfaden zum SEO automatisieren.